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| A | |
| ADHS | |
ADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom. Es bezeichnet eine bereits im Kindesalter beginnende psychische Störung, die sich durch Probleme mit der Aufmerksamkeit sowie Impulsivität und häufig auch Hyperaktivität auszeichnet. Etwa drei bis zehn Prozent aller Kinder zeigen Symptome im Sinne einer ADHS, Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachsenenalter hinein fortbestehen. Man vermutet, dass eine erbliche Disposition die Ausbildung der Krankheit begünstigt. Betroffene und ihre Angehörigen stehen meist unter erheblichem Druck. Versagen in Schule oder Beruf und die Entwicklung von weiteren psychischen Störungen sind häufig. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad, den jeweiligen Symptomen sowie dem Alter des Betroffenen. Wegen der Komplexität der Störung wird angestrebt, verschiedene Behandlungsansätze zu einer auf den Patienten und sein soziales Umfeld zugeschnittenen Therapie zu kombinieren. |
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| Aktometer | |
Der Aktometer ist ein Messgerät, das 24 Stunden wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird und die Bewegungen des Trägers als Signale speichert. Bei der Diagnose von Schlafstörungen kann er hilfreich sein und wird meistens während einer bis zwei Wochen fortlaufend getragen. In der Klinik für Schlafmedizin lassen sich die gesammelten Daten danach grafisch darstellen und zeigen den Ruhe-Aktivitäts-Rhythmus des Patienten. So können das unter alltäglichen Lebensbedingungen bestehende Schlaf-Wach-Verhalten und allfällige Schlafunterbrüche objektiv erfasst werden. |
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| akut | |
Der Begriff wird vom lateinischen acutus abgeleitet, das scharf, spitz bedeutet. Ein Mediziner bezeichnet damit z.B. Erkrankungen, die schnell zum Ausbruch kommen, dafür aber in der Regel vergleichsweise kurz dauern. |
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| Alkohol | |
Alkoholische Getränke fördern das Einschlafen, stören aber später den Verlauf des Schlafs. Man schläft zwar schnell ein, denn schon geringe Alkoholmengen (z.B. 0,3 Liter Bier oder 1 Deziliter Wein) wirken schlafanstossend, der Schlaf ist jedoch unruhig. Der REM-Schlaf wird vom Alkohol beeinträchtigt und allfällige bestehende Atemprobleme im Schlaf werden verstärkt. Dennoch wird Alkohol häufig als Einschlafhilfe benutzt. Regelmässiger Konsum von Alkohol kann zu einer Abhängigkeit führen und Alkohol in hoher Dosis verändert die Funktionen von Hirn, Nerven, Herz und Leber. |
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| ambulante Behandlung | |
Das Wort ambulant bedeutet "ohne festen Sitz". Im Gesundheitswesen bezeichnet man damit Behandlungen, für die man zum Arzt oder in eine Klinik geht ohne dort für mehrere Tage oder über Nacht zu bleiben, also nicht stationär aufgenommen zu werden. Die meisten Formen von Schlafstörungen und Schlafproblemen werden ambulant behandelt. In Gesprächen, durch Ausfüllen eines Schlaf-Fragebogens und allenfalls mit weiteren ärztlichen und psychologischen Untersuchungen werden die Ursachen der Schlafstörung ermittelt, eine Diagnose gestellt und ein Behandlungsplan erarbeitet. Der Patient besucht die Klinik nur, um an den Gesprächen und Untersuchungen teilzunehmen und schläft grundsätzlich zu Hause. |
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| Amphetamine | |
Amphetamine sind synthetische Wirkstoffe, die – wie Adrenalin – stimulierend auf die Hirnfunktion wirken, wach machen und so die Leistungsfähigkeit zu steigern vermögen. Viele dieser Stoffe (z.B. Ecstasy, Speed) beeinflussen gleichzeitig die Psyche und das Bewusstsein des Menschen und können gefährlich werden. Zudem zählt zu den Nebenwirkungen ein erhebliches Suchtpotenzial. |
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| Analgetikum | |
Damit bezeichnet der Arzt schmerzstillende Medikamente. |
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| Anamnese | |
Das Wort ist vom griechischen anamnesis abgeleitet, das Erinnerung bedeutet. Mit einer Anamnese fragt der Arzt den Patienten (in der Regel vor der medizinischen Untersuchung) nach der genauen Vorgeschichte seiner aktuellen Beschwerden, also auch nach biologischen, psychischen und sozialen Aspekten. Diese Informationen – z.B. auch zu Krankheiten in der Familie – erlauben dem Arzt oft Rückschlüsse auf Risikofaktoren und wichtige Zusammenhänge für die Diagnose. |
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| Anfallserkrankung | |
Mit diesem Begriff werden diejenigen Erkrankungen bezeichnet, bei denen es aufgrund einer von einem Herd ausgehenden elektrischen Entladung im Gehirn zu Veränderungen der Ansprechbarkeit (Absenzen), der Sinneswahrnehmungen oder zu unkontrollierbaren Bewegungen und Handlungen kommt. Solche Erkrankungen gehören meist unter den Oberbegriff Epilepsie. |
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| Angststörung | |
Darunter versteht der Mediziner psychische Störungen, bei denen die Betroffenen grosse Furcht vor einem Objekt oder einer Situation haben, vor denen Menschen normalerweise keine Angst haben und die nicht als gefährlich gelten. Die Ängste können auch unspezifisch auftreten, z.B. bei Panikattacken ohne konkrete Gefahr oder Bedrohungswahrnehmung. Wenn es hingegen das gefürchtete Objekt oder die Situation tatsächlich gibt, spricht man von einer Phobie oder von pathologischer, also krankhafter Angst. Zu den Kriterien bei der Diagnose einer pathologischen Angst gehören die Unangemessenheit der Angstreaktion gegenüber der effektiven Bedrohungsquelle und die Intensität der Angst. |
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| Antidepressiva | |
… sind in der Regel verschreibungspflichtige Medikamente, die zur Behandlung depressiver Symptome eingesetzt werden. Sie können psychomotorisch aktivierend/beruhigend, stimmungsaufhellend oder angstdämpfend wirken. Antidepressiva mit dämpfenden Eigenschaften eignen sich zur Behandlung von Schlafstörungen (Insomnie). Sie beeinflussen je nach Wirkung den Tief- und/oder den REM-Schlaf. Da Gewöhnung und Abhängigkeit nicht zu befürchten sind, können sie auch zur längerfristigen Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt werden. Unangenehme Nebenwirkungen (z.B. Blutdrucksenkung, nächtliche Beinbewegungen, trockener Mund etc.) können die Behandlung jedoch erschweren. |
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| Antihistamin | |
Antihistaminika sind Medikamente, die Histamin (das ist ein Übertragungsstoff im Hirn) hemmen. Antihistaminika werden vor allem zur Behandlung allergischer Reaktionen eingesetzt. Sie können, da Histamin im Hirn ein wach machender Stoff ist, auch als Schlafmittel verwendet werden. Die Wirkung tritt allerdings nur langsam ein und hält lange an. Wegen ihrer langen Abbauzeit im Körper können Antihistaminika am nächsten Tag noch nachwirken (Hangover). Im Verlauf einer Behandlung nimmt die Wirkung von Antihistaminika bei der Verwendung als Schlafmittel häufig ab. |
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| Anxiolytika | |
... sind Medikamente, die eine angstlösende und manchmal auch dämpfende Wirkung auf die Psyche haben (so wie die so genannten Tranquilizer oder Sedativa). Sie gehören zur Gruppe der Benzodiazepine und werden zur Behandlung von Angststörungen sehr häufig verschrieben. Manchmal werden sie auch als Schlafmedikament verordnet. |
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| Apnoe | |
Als Apnoe oder Schlafapnoe wird eine Krankheit bezeichnet, bei der es im Schlaf zu wiederholten Atemaussetzern kommt. Der Schlaf ist deshalb nicht erholsam und der Apnoeiker tagsüber oft müde und weniger leistungsfähig. Wird eine Apnoe nicht erkannt und behandelt, so kann sie die Lebensqualität stark beeinträchtigen und auch zu gesundheitlichen Risiken führen. |
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| Arousal-Parasomnie | |
Dies ist der Fachbegriff für Störungen des Erwachens aus dem Schlaf, z.B. schlaftrunkenes Erwachen, Schlafwandeln und Nachtangst. |
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| Asate | |
Asate ist der Name der Firma des Schweizer Erfinders der medizinischen Asate-Therapie zur Behandlung von Schnarchgeräuschen oder leichter obstruktiver Apnoe. Weitere Informationen unter www.asate.ch |
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| Asate-Therapie | |
Das Didgeridoo ist ein traditionelles Blasinstrument der australischen Aborigines. Eine regelmässige und gezielte Asate-Therapie kann bei Schnarchen und leichter obstruktiver Apnoe eine Besserung bewirken, da wahrscheinlich durch das Training und die Vibrationen Muskulatur und Gewebe im Bereich von Gaumen und Schlund gefestigt werden. Eine erste kleine Studie konnte die Wirksamkeit der medizinischen Asate-Therapie bestätigen. |
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| Atemstörung im Schlaf | |
Die häufigste Atemstörung ist die Apnoe oder Schlafapnoe. Bei dieser Krankheit kommt es im Schlaf zu wiederholten Atemaussetzern. Der Schlaf ist deshalb nicht erholsam und der Apnoeiker tagsüber oft müde und weniger leistungsfähig. Wird eine Apnoe nicht erkannt und behandelt, so kann sie die Lebensqualität stark beeinträchtigen und auch zu gesundheitlichen Risiken führen. |
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| Aufwach-Parasomnie | |
Damit bezeichnet der Schlafmediziner Störungen des Erwachens aus dem Schlaf. Der Körper der Betroffenen agiert, während ihr Verstand gewissermassen weiterschläft. Es kommt z.B. zu Episoden des Schlafwandelns oder zu anderen Handlungen, an die sich der Betroffene später nicht mehr erinnern kann. |
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| ausschleichen | |
Wenn Mediziner diesen Begriff benutzen meinen sie damit meistens das Ausschleichen von Medikamenten: Die Dosis eines Medikaments (z.B. eines Schlafmittels) wird dabei in Etappen während einer längeren Zeitspanne reduziert, um Probleme im Zusammenhang mit dem Absetzen zu vermeiden oder zumindest gering zu halten. |
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| autogenes Training | |
Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende weit verbreitete Entspannungstechnik. Es wurde aus der Hypnose entwickelt und wird seit rund hundert Jahren praktiziert. Erlernt werden die Entspannungsübungen meistens innerhalb einiger Wochen in Gruppenkursen, unter Anleitung eines Psychologen oder Arztes. |
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| automatisches Verhalten | |
Darunter versteht ein Mediziner roboterartig verrichtete einfache Handlungen, die in völliger Geistesabwesenheit oder im Halbschlaf ausgeführt werden, was der Betroffene erst später – bei vollem Bewusstsein – bemerkt. Bei Narkoleptikern kommen solche Aktivitäten vor. Das automatische Verhalten dauert dabei wenige Sekunden oder ein paar Minuten. Wegen des fehlenden Bewusstseins werden bei diesen Verrichtungen Fehler begangen oder sinnlose Handlungen durchgeführt (z.B. Schuhe in den Kühlschrank stellen). |
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| B | |
| Barbiturate | |
... waren früher das Hauptmedikament bei Schlaflosigkeit. Heute werden Barbiturate wegen Suchtgefahr, Gewöhnungseffekt und atemhemmender Wirkung nicht mehr verwendet, vor allem weil sie bei Überdosierung lebensgefährlich sind. |
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| Benzodiazepine | |
... ist der Oberbegriff für diejenigen Schlafmedikamente, die auf die Hirnfunktionen beruhigend wirken und zudem meistens eine Muskelentspannung bewirken. Es gibt – je nach Schnelligkeit des Wirkungseintritts und der Wirkungslänge – verschiedene Arten von Benzodiazepinen. Alle sind verschreibungspflichtig und sollten grundsätzlich während höchstens 3–4 Wochen eingenommen werden. Bei längerer Einnahme können die Wirkstoffe zur psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen und für ein erfolgreiches Absetzen sollte der Patient in diesem Fall unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Heute werden meistens so genannte Nichtbenzodiazepine verordnet (z.B. mit dem Inhaltsstoff Zolpidem), die zwar wie Benzodiazepine wirken, aber nicht dieselbe chemische Struktur haben. Sie zeigen weniger Nebenwirkungen. |
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| Bettnässen | |
Schlafmediziner unterscheiden zwischen: primärem Bettnässen und sekundärem Bettnässen Beim primären Bettnässen spielen vererbte Entwicklungsmuster eine Rolle: 77 Prozent der Kinder von Eltern, die beide Bettnässer waren, und 44 Prozent der Kinder mit einem Elternteil, der betroffen war, sind primäre Bettnässer. Sekundäre Formen des Bettnässens können körperlich und psychisch bedingt sein und z.B. mit Medikamenteneinnahme, Harnblasenerkrankungen oder psychischen Belastungen zusammen hängen. |
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| Bettzeitrestriktion | |
Der Schlafmediziner versteht darunter eine Verkürzung der erlaubten Bettzeiten. Die Schläfrigkeit zum Zeitpunkt des Zubettgehens soll mit dieser Massnahme erhöht werden und ein besseres Ein- und Durchschlafen ermöglicht werden. Erste Verbesserungen des Schlafes treten meist bereits nach einer bis zwei Wochen ein. Die maximale Wirkung dieser Massnahme kann man nach vier bis sechs Wochen erwarten. Wenn das Einschlafen und die Schlafqualität besser geworden sind, können die Bettzeiten in Viertelstundeneinheiten schrittweise verlängert werden. |
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| Blutdruck | |
Mit diesem Begriff wird der Druck umschrieben, mit dem das Herz das Blut in Gefässe presst, damit alle Organe mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Ein Arzt unterscheidet zwischen: systolischem Blutdruck zu dem Zeitpunkt, in dem sich das Herz zusammen zieht und so das Blut in die Arterien drückt, die sich dadurch ausdehnen. und diastolischem Blutdruck zu dem Zeitpunkt, in dem das Herz wieder erschlafft und die Gefässe ihren Normalzustand erreichen. Die Zahl 120/80 (gesprochen „120 zu 80“) bedeutet, dass der systolische Blutdruck den Wert 120, der diastolische den Wert 80 hat. Als „normal“ wird ein systolischer Wert unter 140 mmHg und ein diastolischer Wert unter 90 mmHg betrachtet, wobei mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) die Masseinheit für Blutdruckwerte ist. Für die Gesundheit ideal sind Blutdruckwerte unter 130/85 mmHg. |
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| Blutuntersuchung | |
Grundlage der Diagnose sind die beim Hausarzt durchgeführten letzten Untersuchungen inklusive Blutwerte. Wenn die entsprechenden Dokumente nicht genügen oder nicht ausreichend aktuell sind, werden in der Klinik für Schlafmedizin maximal 10–20 Milliliter venöses Blut für einen genauen Laborbefund entnommen. |
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| BMI | |
Dieses Kürzel steht für Body Mass Index. Es bezeichnet eine Masszahl für die Bewertung der Körpermasse eines Menschen. Zur Berechnung des BMI wird das Körpergewicht geteilt durch die Körpergrösse im Quadrat. Werte von normalgewichtigen Personen liegen gemäss WHO zwischen 18,50 und 24,99. Der BMI gibt jedoch lediglich einen groben Richtwert an, weil er die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe nicht berücksichtigt. |
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| Bruxismus | |
Darunter versteht der Mediziner ein unbewusstes, meist nächtliches Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne. Langfristig schleifen dadurch die Zähne ab, der Zahnhalteapparat wird überlastet. Wissenschaftlich ist der Bruxismus vergleichsweise wenig beachtet. Auch in der zahnmedizinischen Literatur gibt es erst wenige Studien. So ist z.B. bis heute nicht klar, ob eine genetische Veranlagung für das Auftreten von Bruxismus eine Rolle spielt. |
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| Chloralhydrat | |
Chloralhydrat ist eines der ältesten Schlafmittel. Es wirkt vier bis acht Stunden und führt häufig am nächsten Tag zu einem Hangover. Bereits nach ein bis zwei Wochen tritt ein Gewöhnungseffekt ein mit einhergehenden Entzugsschlafstörungen. Bei hoher Dosierung sollte das Medikament langsam ausgeschlichen werden. Es kann in Kombination mit anderen Schlafmitteln zur Verwirrtheit führen. |
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| chronisch | |
Der Begriff leitet sich vom griechischen chronos für Zeit ab und wird im Zusammenhang mit sich langsam entwickelnden oder lang andauernden Krankheiten verwendet. Erkrankungen werden nämlich unter anderem nach ihrem zeitlichen Verlauf klassifiziert. Von einer chronischen Krankheit oder Chronifizierung spricht der Mediziner meist dann, wenn sich der Krankheitsverlauf über mehr als vier Wochen erstreckt. |
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| Chronobiologie | |
Diese relativ junge Wissenschaft beschäftigt sich mit der Lehre von den verschiedenen Schlaf-Wach-Rhythmen, denen der menschliche Körper unterworfen ist und die sich mit den Tages- und Jahreszeiten verändern. Wichtige Faktoren sind dabei die – individuell unterschiedliche – innere Uhr jedes Menschen, die Lichtverhältnisse (Tag/Nacht) sowie die Ausschüttung des Hormons Melatonin im Körper. |
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| Cortisol | |
Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird und bei vielen Stoffwechselprozessen eine wichtige Rolle spielt. Es wird als Stresshormon bezeichnet, weil es bei Stress (z.B. durch schwere Arbeit, Lärm oder psychische Belastung) vermehrt ausgeschüttet wird. |
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| CPAP-Therapie | |
CPAP steht für Continuous Positive Airway Pressure (= kontinuierlicher Überdruck in den Atemwegen) und bezeichnet ein Gerät, das die Raumluft mit leichtem Druck in die Atemwege des Patienten leitet und diese im Schlaf offen hält. Die CPAP-Therapie ist bis heute die bewährteste Massnahme zur Behandlung der obstruktiven Apnoe. |
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